Donnerstag, 11. April 2013

Eine Geschichte vom Kundenservice

Dienstag, 2. April 2013, ich bestelle mir schweren Herzens einen neuen Laptop, weil mein PC nach sieben Jahren treuem Dienst den Geist endgültig aufgegeben hat.
Aufgrund guter Studentenangebote und dem guten Ruf wähle ich Notebooksbilliger als Dienstleister.

Dienstags bestelle und bezahle ich den Laptop inklusive ein wenig Zubehör und einer SSD. Ich bezahle sofort per Paypal und bekomme auch eine Bestätigung (seitens Paypal). Von da an beginnt das Warten. 

Montag, 8. April 2013, ich habe noch immer keine Zahlungsbestätigung von Notebooksbilliger, auch wurde kein Geld von meinem Konto abgebucht. Ich rufe den Kundenservice von Notebooksbilliger an und bin erst einmal verärgert, dass die Hotline ab zwei Minuten Wartezeit kostenpflichtig ist. Doch schon nach zwei Versuchen habe ich einen kompetenten und sehr freundichen Mitarbeiter parat. 
Er klärt mich dann auch auf, dass meine SSD noch nicht lieferbar ist und daher die Bestellung wartet. Erst wenn alle Teile lieferbar sind, wird mein Geld eingezogen und es wird versandt. 
Da ich den Laptop dringend benötige, bitte ich darum, meine Bestellung zu splitten und die SSD nachzusenden, was er mir als problemlos zusichert.

Dienstag, 9. April, ich entscheide mich, die SSD bei Amazon zu kaufen. Dort ist sie ein wenig teurer, aber auf Lager und bei Notebooksbilliger konnte man mir keinen Liefertermin nennen ("Irgendwann Mitte April). Erneut rufe ich bei Notebooksbilliger an, um meine SSD-Bestellung zu stornieren. Diesmal habe ich schon beim ersten Versuch eine Verbindung und erwische wieder einen freundlichen und kompetenten Mitarbeiter. Er versteht meine Situation und bestätigt mir, dass er die SSD storniert. Der Laptop sei übrigens schon in der Versandabwicklung, sollte noch an dem Tag herausgehen.

Mittwoch Morgens, 10. April, ich bestelle meine SSD bei Amazon, noch keine Versandbestätigung von Notebooksbilliger.

Donnerstag Morgens, 11. April, ich erhalte gegen halb 10 meine Versandbenachrichtigung von Notebooksbilliger. Spät, sehr spät sogar, allerdings sollte mein Laptop noch vor dem Wochenende eintreffen. Eine gute Stunde später hat auch Amazon versandt, wie man es eben gewohnt ist.



Unterm Strich: Notebooksbilliger enttäuscht beim freiwillig offerierten Service. Statt mich von der Nicht-Lieferbarkeit der SSD in Kenntnis zu setzen muss ich mich selber melden und nachhaken, was mit meiner Bestellung passiert. Hätte ich nicht nachgefragt hätte ich bis heute keinerlei Nachricht von dem Dienstleister erhalten und würde mich fragen was mit meinem Geld und meiner Bestellung passiert. Selbst nach Splittung der Bestellung dauert es noch vier Tage bis zum Verschicken meiner Ware. Amazon schafft das innerhalb von einem Tag.

Trotzdem: Ich würde wieder bei Notebooksbilliger bestellen. Dort erreiche ich kompetente und freundliche Mitarbeiter schnell per Telefon und fühle mich als Kunde (im Internetvergleich) erstaunlich gut beraten. Auch versuchte man mir nicht eine andere SSD aufzuschwatzen, als ich meine aufgrund des Lieferengpasses stornierte, man zeigte mir Verständnis und empfahl mir sogar den Kauf genau dieser SSD bei der Konkurrenz.

Fazit: Notebooksbilliger ist sicherlich nicht der schnellste Laden und bietet nicht unbedingt idealen Komfort, ist aber sehr freundlich und direkt im Support und bietet gerade etwas unbewanderten Kunden garantiert eine gute Beratung. Definitiv lohnenswert, zumal gerade die Studentenangebote Geld sparen können.

Samstag, 15. Dezember 2012

Werbung in eigener Sache

Wenn ich schon so postfaul bin wie 2012 kann ich auch gut einfach mal ein bisschen Werbung in eigener Sache machen.

Ein weiteres Projekt, das Gaming Blog Gaming-Weekly, das ich zusammen mit einem Freund aufbaue ist nämlich momentan wieder aktiv und hat neben aktuellen Reviews (zum Beispiel zu Sleeping Dogs oder Chaos auf Deponia) mittlerweile auch eine Filmkritik zu Ralph Reichts sowie die erste Episode des eigenen Podcasts!

Ihr seht, ich bin nicht faul, ich lege nur die Prioritäten anders, also nicht verzagen, surft vorbei auf www.gaming-weekly.com :)

Donnerstag, 15. November 2012

Do not watch the watch!


The Watch - Nachbarn der 3. Art
Ich bin wirklich schmerzfrei was Trash-Movies angeht und auch bei Amerikanischen Teenie-Filmen halte ich viel Niveau-freiheit aus, aber The Watch - Nachbarn der 3. Art ist eine absolute Katastrophe.

Bei der Besetzung mit Jonah Hill, Ben Stiller, Vince Vaughn und Richard Ayoade weiß man zwar worauf man sich einlässt, aber es verspricht immerhin witzig zu werden, wenn auch unter der Gürtellinie. Doch dass die Gürtellinie die eines Aliens sein muss und dass der Film sich selber so wenig ernst nimmt dass wirklich keinerlei erkennbare Linie an Humor zu finden ist, ärgert.

So mutiert der Film doch wortwörtlich von einer Vermutung auf Aliens bis hin zu einer waschechten Invasion, alle Klischees inklusive. Denn die fiesen Invasoren haben natürlich ihre Gehirne in ihren Genitalien und ihr Anführer schnappt sich die Tochter eines der Protagonisten. Im Ergebnis hat man dann eine große Hollywood-Explosion, ein abgerissenes Geschlechtsteil des Oberbösewichtes, viel Oberflächlichkeit, eine plötzliche Katharsis der Protagonisten mit passendem Happy End und leider viel zu wenig Humor.
Ab und an versucht der Film noch durch explizite Gewaltdarstellung auf sich Aufmerksam zu machen, was aber aufgrund mangelnder Handlungstiefe oder Ernsthaftigkeit einfach daneben geht. Horrofilme können ernst und brutal sein, Komödien können witzig und brutal sein (wie Scary Movie vor Jahren bewies), aber brutal und weder ernst zu nehmen, noch witzig?

Wer Aliens haben möchte geht ins Horror/Sci-Fi-Genre, wer Humor unter der Gürtelline haben möchte guckt sich die IMDB-History von Jonah Hill an, aber diese Mischung braucht wirklich keiner. Mein Fazit:

Do not watch the watch, hier verschwendet man Zeit.


Dienstag, 16. Oktober 2012

Die armen Studenten

Kein Frage, als Student ist man nicht wohlhabend. Keine Zeit zum Arbeiten, gering bezahlte Aushilfsjobs, das ist schon nicht ideal. Auf der anderen Seite hat man günstiges Mensa-Essen, eine große Bibliothek, das NRW-Ticket und vor allem gratis Software! Das heißt für uns in diesem Falle jede erdenkliche Windows-Version inklusive aller Office-Pakete, Design-Suites, Developer Tools, Server Tools etc. Hell yeah!

Dienstag, 18. September 2012

Lebensweisheiten

Heute auf motivatingdaily gepostet, sehr genialer Comic-Streifen:

Review: Tenacious D - The Rize Of The Fenix

Anhören beim Lesen:


Ich nehme mir einfach mal die Freiheit dem neuen Album von Tenacious D, The Rize of the Fenix, eine Plattenreview zu spendieren. Mittlerweile habe ich mich ausführlich in den neusten Wahnsinn von Jack und Kyle einhören können und eins sei vorweg genommen: Wer Tenacious D vorher nicht mochte wird seine Meinung nach Rize of the Fenix nicht ändern und wer sie vorher mochte wird sie wie immer lieben.

Neben der Platte selber befindet sich in dem Pappschuber noch die gewohnte Schutzhülle aus Papier mit einer Songlist, sowie ein *ähem* schickes Poster für euer Schlafzimmer. Doch besonders wichtig ist das kleine Kärtchen rechts von der Schallplatte, darauf befindet sich nämlich ein Code mit dem ihr Rize of the Fenix auch digital als MP3-Album herunterladen könnt. Dieser Trend setzt sich ja immer mehr durch und ist eine durchaus gute Lösung im digitalen Zeitalter. So habt ihr das Album direkt auf Platte und für euren MP3-Player oder eure Playlist am PC. Alles in allem ist die Verpackung schick gelungen und wenn man nichts dagegen hat sich dauerhaft einen penisförmigen Phoenix anzusehen sollte man seine Freude am Cover haben.

Doch ich schweife ab, eigentlich geht es hier ja um die Musik und hier lässt sich simpel sagen: Es ist ein klassisches Tenacious D-Album. Das heißt es gibt absolut verrückte (und nicht jugendfreie) Texte, ab und an auch einfach lange Zeit nur Dialog, wie man es noch aus The Pick of Destiny kennt, und das ganze in einer unerwartet frischen musikalischen Untermalung. Will hießen Tenacious D stehen immer noch für musikalisch ansprechenden Rock mit eingängigen Riffs und einem knackigen Schlagzeug, was vor allem aufgrund der hohen Aufnahmequalität super rüber kommt. Gerade bei Liedern wie Throw Down, was ihr gerade hört (oder gehört habt), freue ich mich jedes mal wennn der Refrain wieder anfängt und mit ihm die Bass-Drum einsetzt.


Ebenfalls gewohnt findet sich eine Mischung aus einigermaßen ernst nehmbaren Liedern (The Ballad of Hollywood Jack and the Rage Kage, Throw Down) - zumindest wenn man den Text nicht zu genau nimmt - sowie absolut verrückten "Liedern" (To be the Best, Classical Teacher). Dabei mangelt es keinem Lied an ordentlichem Tenacious D-Humor, auf den man wirklich stehen muss wenn man diese Platte mögen möchte. Allerdings musste ich auch feststellen: Bis auf ein, zwei Lieder ist das Album auch für Band-fremde Menschen gemütlich und entspannt nebenher hörbar ohne sich wirklich auf die Musik einzulassen. Alles in allem ist Rize of the Fenix keine anstrengende Platte, die Musik ist nicht wirklich komplex, die Texte nicht tief, hier wird nicht viel Gehirnschmalz gefordert. Trotzdem lädt sie zum "Einfach Musik hören" ein, weil die Lieder einfach passen.




Fazit: Eine easy-listening Platte der Extra-Klasse. Tenacious D-Fans müssen hier zugreifen und solltet ihr dem Rock nicht ganz abgeneigt sein solltet ihr hier definitiv mal reinhören. Cool: Wer sich aufgrund des speziellen Stils nicht ganz sicher ist kann auf der Soundcloud-Seite von Tenacious D alle Lieder gratis genießen und dann entscheiden ob es einen Kauf wert ist. 


Album-Top: Throw Down - Musikalisch einfach das harmonischste und kompletteste Lied auf dem Album und vom Text her noch human

Album-Flop: Classical Teacher - Ernsthaft, ich mag den Humor von den beiden, aber das hier jedes mal beim durchhören über mich ergehen zu lassen ist zu viel verlangt.

Album-Geheimtip: They Fucked Our Asses - Holy shit! Wenn das hier ein ganzes Lied geworden wäre wäre es sicherlich nicht nur das beste Lied des Albums oder der Band sondern noch viel mehr geworden. Selten haben mich 67 Sekunden so sehr davon überzeugt dass eine Band es einfach drauf hat!

Sonntag, 16. September 2012

Ein Kessel Buntes

iPhone 5: Ernsthaft? Ein neuer Anschluss, der weder der Branchen-Standard noch der firmeninterne Standard ist, eine schwache Akku-Laufzeit und außer dem (eh für andere Geräte erscheinenden) neuen OS, ein bisschen Hardware-Verbesserung (Immer noch keine Referenz) und ein paar cm mehr Diagonale nichts Neues zu bieten? Dazu noch eine neue SIM einführen die wieder erstmal kein Schwein unterstützt? Ich weiß nicht warum man >600€ für so ein Teil hinblättern muss.


Bettina Wulf: Solchen Leuten sollte man das veröffentlichen/schreiben/schreiben lassen von Büchern in Deutschland untersagen. Wie dumm muss man sein um als ehemalige deutsche First Lady so einen persönlichen, emotionalen und mit unreifem Hass durchzogenen Schund zu fabrizieren? Peinlich und hoffentlich kein Beispiel für Nachamer.


Darf man diesen Sommer im Internet nicht verpasst haben:


Darf man diesen Sommer in der echten Welt nicht verpasst haben:
Das Burning Man-Festival

Und zu guter letzt ein witziges Internetfundstück, Männer allein zu Haus: